Federtechnologien

KERN-LIEBERS-Technik: Das Beste, was einer Feder passieren kann.

Bandfedern

KERN-LIEBERS ist maßgeblich an der Entwicklung der industriellen Produktion von Bandfedern beteiligt gewesen. Für alle Arten von Bandfedern entwickeln und bauen wir Spezialmaschinen für die Produktion und Prüfung

KERN-LIEBERS hat schon Anfang der 50er Jahre Forschungsarbeit auf dem Sektor hochfester Stähle betrieben sowie an der Weiterentwicklung ermüdungsfreier Bandstähle gearbeitet, woraus sich die heute überwiegend eingesetzten Materialqualitäten „Primaflex“ und „Superflex“ entwickelten.

Primaflex Federbandstahl ist ein texturgewalzter Bandstahl, mit dem aufgrund seiner besonderen Eigenschaften, besonders hohe Lebensdauerergebnisse erreicht werden können.

    Superflex ist ein stark kaltverfestigter, austenitischer, rostfreier Federbandstahl ähnlich DIN 1.4310 mit einer bestimmten Walzstruktur.

    Primaflex – für hohe Ansprüche an Drehmoment und Lebensdauer, rostunempfindlich
    Superflex – für hohe Ansprüche an Drehmoment und Lebensdauer, rostfrei und warmfest

Auf unseren modernen Bandspaltanlagen, die nach dem Rollenscherenprinzip arbeiten, schneiden wir bedarfsabhängig und just-in-time, die kundenspezifische Federbandbreite. 

Für die Kantenbearbeitung von Federn greifen wir auf eine Palette in der Praxis erprobter Verfahren zu. Insbesondere für rostfreie Federbandstähle hat sich die spanende Kantenbearbeitung, das sogenannte „Strehlen“ etabliert.

Für die Bearbeitung von Kohlenstoffstählen, wird die Federkante durch eine Kombination von Form- und Festwalzen bearbeitet. Diese eigenentwickelte Technologie liefert in Bezug auf die Lebensdauer der Feder beste Ergebnisse.

Auf speziellen Kundenwunsch können wir auch Sonderkantenausführungen in geschliffenen und polierten Varianten anbieten.

Für die Einbringung der Grundform hat KERN-LIEBERS die in den mehr als 125 Jahren Federproduktion gewonnenen Erfahrung in maßgeschneiderte Maschinenkonzepte umgesetzt. Für die kleinsten Uhrfedern bis hin zu Grossfedern für die Eisenbahntechnik stehen Spezialmaschinen zur Verfügung.

Die Wärmebehandlung nach dem Formen der Feder ist ein wichtiger Prozessschritt, welcher zwei wichtige Funktionen erfüllt:

  • Durch die plastische Verformung eingebrachten Eigenspannungen können abgebaut werden.
  • In Abhängigkeit von der Werkstoffauswahl wird durch die Wärmebehandlung eine Festigkeitssteigerung erreicht und die eingebrachte Form stabilisiert. Die Feder weist die hohe elastische Verformbarkeit auf und garantiert eine bestmögliche Werkstoffnutzung.

Für die gesamte Bandbreite der eingesetzten Federwerkstoffe stehen Einrichtungen für die Wärmehandlung zur Verfügung. Mit exakt definierten Wärmebehandlungsregimen stellen wir die optimalen Eigenschaften der Federn ein. Neben Ofenanlagen mit Normalatmosphäre stehen auch Anlagen zur Behandlung in Schutzgas oder im Vakuum zur Verfügung.

Dem Einsatz federharter Stähle gegenüber besteht für Federn mit einer Blattdicke > 4 mm auch die Möglichkeit einer Stückhärtung in martensitisch gehärteter und angelassener Ausführung (H&T) zur Verfügung.

Der Arbeitsgang „Wickeln“ ist entscheidend für die Performance der Federn. Mit ihm können gezielte Einflüsse auf die Drehmomentcharakteristik und das Laufverhalten, speziell auch in Bezug auf Lebensdauer, genommen werden. Von einfachen Maschinen für die Musterfertigung bis hin zu komplexen Maschinen mit integrierten Meßsystemen zur 100% Kontrolle der Teile, steht uns ein breit gestaffelter Anlagenpark zur Verfügung.

Nach den Basisarbeitsgängen zur Federherstellung, werden die Federn in vielfältiger Weise entsprechend den Kundenwünschen, fertiggestellt.

Hierunter fallen

  • Montage zu Baugruppen
  • Das Vorspannen mit unterschiedlichen Haltesystemen
  • Der kundenspezifische Korrosionsschutz
  • Das Optimieren der Gleiteigenschaften mit Spezialfetten
  • Die Kundenspezifische Prüftechnologie in der Endprüfung
  • Das Verpacken in den Produkten angepasste Sonderverpackungen (z. Bsp. KLT’s)